Die Kleinsten bleiben im Regen stehen

Die Bushaltestelle für die Grundschüler Jeersdorf/Bookhoop seit Schuljahresbeginn 2019 ist eine katastrophale Zumutung.

Diese Haltestelle wurde „einfach mal so in die Wicken“ gestellt. Am Fahrbahnrand im hohen Gras, ohne jeglichen Schutz, warten dort die Kleinen auf den Bus. Die Kinder müssen am Bookhoop über den Kreisel mit Zebrastreifen, dann weiter Ortseinwärst wieder über die Landstraße. Was ein undurchdachter Blödsinn.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Landkreis-Amtsleiter Herrn Raths am 24. Februar 2020, sei diese Haltestelle vollkommen in Ordnung. Frau Worthmann, ebenfalls vom Landkreis, spricht allerdings von einer untragbaren Situation. Nach Rücksprache mit Herrn Behrens von der Gemeinde Scheeßel ist diese Haltestelle ein Unding.

Beeki bat auch Herrn Renken von der Polizeistation Scheeßel, sich den Standort noch einmal genauer anzuschauen. Jetzt bleibt mal abzuwarten, was passiert. Auf jeden Fall ist die derzeitige Situation durch die absolute Gefährdung – dort sind 70 km/h erlaubt – untragbar.

Talentfreies Kochen

Irgendein Gen, ein Abschnitt auf der DNA, mit der Grundinformation für die Entwicklung von Eigenschaften – in diesem Falle KOCHEN – fehlt bei Beeki ganz und gar.

Schon beim Versuch, gesundes auf den Tisch zu bringen, zittern ihm förmlich die Hände. Es liegt nicht an der vorausschauenden Angst des Möhrenschneidens und des damit verbundenen Blutverlustes – es ist die Kritik am fertigen Mittagessen, die sich Beeki tagtäglich anhören muss: „Papa, das ist irgendwie, sagen wir mal mehlig?!“ – „Das letzte Mal war der Kartoffelbrei ganz anders!“ – „Uähhh – gibts auch nur Nachtisch?“

Ich halte das jetzt wie meine Mutter, deren Spruch ich unsagbar tief gehasst habe: „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt…“ – aber auch der wird nur lächelnd von den Verzehrern entgegengenommen.

„Papa, du hast mal erzählt, dass du mit 9 Jahren noch vom Warmhalteteller essen musstes!“ – Meiner Mutter fehlte wohl auch das eine Gen.

Hurra, sie sind da

Auf den Tag genau…
Im letzten Jahr kam erst Max und einige Tage später Klapperine am 18.2.19. Was für eine Freude: am 18.2.20 sind sie pünktlich in Jeersdorf angekommen. Wollen wir hoffen, dass es in diesem Jahr mit dem Nachwuchs klappt (im letzten Jahr kamen die 2 Kleinen leider nicht durch)

Rosalie und Klaus Maus

Ja, das gibt es tatsächlich: Frau Baronin Freifrau von Rosalie und ihr Kumpel Klaus Maus vergnügten sich am Kellerfenster. Die Katzendame ist schon „älteren Kalibers“ und jagt höchstens mal ein paar Blättern hinterher. Ansonsten hat die serbische Perserkatze einen festen Tagesablauf: Fressen, schlafen, kraulen lassen und das gleiche wieder von vorn.

Wärmster Januar seit 140 Jahren

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor etwa 140 Jahren hat der amerikanische Wetterdienst den wärmsten Januar 2020 weltweit bekannt gegeben. Nach dem Sturm/Orkan „Sabine“, der hier auch am 7. / 8. und 9. Februar mit Windgeschwindigkeiten von 110 km/h über Scheeßel hinwegfegte. Am 16. Februar gab es eine Tagestemperatur von 16 Grad und es war sehr stürmisch mit Böen von 90 km/h, bedeckt. Der Rekord vom vorherigen Jahr wurde somit eingestellt.

Foto: Jeersdorf / Blick in Richtung Westerholz

Combi kommt – Altes geht

Der geplante Combi-Vollsortimenter wird nun langsam Realität. An der Mühlenstraße / Ecke B75 wird nun fleißig gebaggert und Platz geschaffen. Tag für Tag verschwindet ein Gebäude mehr.

Wann kommen die Störche?

Im Jahre 2019 kam der erste Storch am 18. Februar und am 2. März war das Storchenpaar komplett.
Leider klappte es nicht mit dem Nachwuchs. Hoffen wir auf einen Erfolg im Jahr 2020

Weg mit den alten Eichen?

43 Eichen sollen am Baugebiet Fuhrenkamp in diesem Jahre weichen. Beeki stellte sich die Frage, wie alt die Bäume wohl sind. Kurzum wurden zwei im Umfang unterschiedliche Eichen ausgemessen. Ergebnis: eine Eiche ist ca. 130 Jahre, die andere etwa 185 Jahre alt. Schaut man mal in manche Chronik stößt man auf Bismarck, Erfindung der Glühbirne etc. – Jetzt sagt der Eine: alte Bäume, also weg. Der Andere schüttelt den Kopf und kann es nicht fassen, dass diese Bäume abgesägt werden. Beeki ist also „ein Anderer“.
Erst entstand das Baugebiet und dann die Verwunderung: „Huch da fahren ja jetzt viel mehr Autos und Kinder sind auch noch da! Jetzt müssen wir aber anfangen, uns Gedanken zu machen, wie wir das mit dem sicheren Verkehr hinbekommen!“

Es hat sich ein Verein gebildet, der sich gegen die Baumfällungen an der L 130 einsetzt: Scheeßel für den Planeten [klick]